Cookies zum Kaiserschmarrn

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Als Wahlbayerin wurde ich schnell mit den hiesigen Gepflogenheiten vertraut gemacht. Zum Beispiel, dass es ausgesprochen Mass heißt und nicht Maß, dass der Weißwursttopf zum festen Inventar jedes Haushalts gehört und dass jedes richtige bayrische Mahl von einem Kaiserschmarrn mit Rosinen und Apfelmus abgerundet wird.

Bei uns auf der Arbeit schätzt man den fluffigen Teigunfall nicht nur als Nachtisch, sondern auch des Öfteren als ordentliches Frühstück bei unseren Creative Breakfasts. Heute war es mal wieder so weit und weil ich mich vor dem Zubereiten des Apfelmus drücken wollte, habe ich kurzerhand beschlossen kaiserschmarrntaugliche Apfelcookies ins Leben zu rufen. Ein anerkanntes Substitut sind sie zwar nicht geworden, aber allemal als außergewöhnliche Beilage in Null Komma Nix verputzt worden. Wenn ihr auch gerne mal mit Süßspeisen und deren Kombinationen rumexperimentiert, solltet ihr auf alle Fälle unsere saftigen Apfelcookies mit knusprigem Krokant probieren.

Zutaten:

  • 150g Butter
  • 200g Brauner Zucker
  • 220g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150g Haferflocken
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt bzw. das Mark einer Vanilleschote
  • 2 EL Milch
  • 1 Ei
  • 100g geriebene Äpfel
  • 100g fein geschnittene getrocknete Äpfel
  • 50g Krokant

Rührt zuerst die Butter und den Zucker schaumig. Gebt danach die Vanille, das Ei und die Milch dazu und verrührt alles ordentlich. Vermischt in einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, den Haferflocken und dem Zimt. Gebt alles unter die Masse und fügt zuletzt die Äpfel und den Krokant dazu und rührt nochmal gründlich durch. Jetzt könnt ihr entweder gleich esslöffelgroße Portionen von der Masse abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen oder ihr bringt die Masse mithilfe einer Frischhaltefolie ist Wurstform und friert das Ganze etwa eine Stunde ein. Dadurch könnt ihr später bequem 1-2 cm dicke Stücke abschneiden und habt so perfekt runde Kekse. Backt die Kekse dann bei 175°C für 12-15 Minuten und lasst sie anschließend auf einem Kuchengitter gut auskühlen, bevor ihr sie in einer Tupperbox luftdicht aufbewahrt.

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