#CookieFriday

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Kennt ihr das, wenn ihr einen harten Tag hattet oder einfach etwas Blödes passiert und ihr nicht wisst, ob ihr eine dicke Umarmung, eine Flasche Schnaps oder einfach jemanden braucht, dem ihr mal so richtig Eine reinzimmern könnt?
Genau so ein Tag ist heute. Man schreibt stundenlang an einem wichtigen Text und kurz bevor man zufrieden ist, hängt sich der Computer auf und alles war umsonst, weil wer denkt schon daran alle 5 Minuten ein Backup zu machen? Zum Glück ist mir das nicht bei meiner Bachelorarbeit passiert. Dann wären wahrscheinlich alle drei Möglichkeiten zusammen nicht ausreichend gewesen und ich würde bis heute in Embryonalstellung in einer Ecke kauern und über die Scherben meines Lebens meditieren.

Für alle, die also einen richtig blöden Moment, Tag oder Woche hatten, haben wir jetzt die Kategorie #CookieFriday eingeführt, denn manchmal ist einfach niemand da den man kuscheln oder schlagen könnte und es noch zu früh für Alkohol. Cookies hingegen sind immer sozial akzeptiert und an eurer Seite; sofern ihr sie denn gebacken habt.

Für unseren ersten #CookieFriday haben wir uns eine Sorte ausgesucht, die euch garantiert helfen wird euer ramponiertes Inneres mit köstlicher Schokolade zu flicken und euch wieder auf gute Gedanken zu bringen. Außerdem könnt ihr dann mit neuer Energie einen zweiten Versuch starten oder einfach einen eurer Mitmenschen mit den Keksen bestechen den Mist für euch zu machen.

Schoko-Nusskekse

  • 140g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 125g Haferflocken
  • 200g Butter
  • 275g Zucker
  • 2 EL Leinsamen
  • 100g gehackte Haselnüsse
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 50g Rumrosinen
  • Kuvertüre zum Dekorieren

Heizt den Backofen auf 175°C vor und legt zwei Bleche mit Backpapier aus. Rührt Butter, Zucker und Ei in einer Schüssel schaumig und gebt anschließend Mehl, Backpulver, Natron, Haferflocken und die Leinsamen dazu. Wenn alles zu einem schönen Teig verarbeitet wurde, geht ihr die gehackte Schokolade, die Rumrosinen und die gehackten Haselnüsse dazu. Ich habe keine gehackten Nüsse gefunden, weshalb ich mir einfach ganze Haselnusskerne gekauft habe, diese in einen Plastikbeutel gegeben habe und dann ein paar mal kräftig mit einer Bratpfanne draufgehauen habe. Haltet dabei den Beutel an der offenen Seite fest zusammen und schüttelt zwischen den Durchgängen etwas, damit die Nüsse gleichmäßig zerkleinert werden.
Wenn ihr einen schönen Teig habt, teilt euch mit einem Teelöffel einzelne Portionen ab, formt sie in euren angefeuchteten Händen zu einem kleinen, etwas dickeren Keks und legt sie mit genügend (!) Abstand auf ein Backblech. Ich habe immer 9 Kekse auf einem Blech gebacken und sie sind dennoch teilweise zusammengeklebt, achtet also auf ausreichend Abstand.
Nach etwa 10-12 Minuten sind eure Cookies fertig und können zum Auskühlen auf ein Kuchengitter gelegt werden. Lasst euch nicht davon irritieren, dass sie noch weich sind, wenn ihr sie aus dem Ofen holt; sie werden erstaunlich schnell fest außerhalb des Ofens.
Wenn die Kekse ein wenig abgekühlt sind, könnt ihr sie mit Kuvertüre verzieren und immer als Backup dabei haben, falls euer Tag mal etwas stressiger werden sollte.

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